Zauberin im Dickicht

Dies Zauberinnen-Lächeln macht glauben:
Aus Mund und Aug erstrahlt das süße Glück
Und kein blinder Teufel könnt ihr dieses rauben,
Der nur ein zwungen Lächeln sieht, wo er's erdrückt

Sollte es entweiht in allen Wirren je verloren gehen,
So lasset alle Hoffnungen, die giftig-süßen, fahren,
Denn niemand könnt dies teure Glück mehr sehen,
Derweil wir rastlos im entzauberten Dickicht harren.

Verblassen sollen all die Träume, die wirren,
Die (durch Distanz) der Tat den Weg versperren.
Unausführbarer, je stärker des Wunsches Zerren.

So hört man denn des Herzens Ketten klirren,
Vor dem das Selbst ungeduldig seinen Posten steht.
Sollt es brennen, bis sein Staub im Wind verweht.

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Die Phiole des Homunkulus

"Gib nach dem löblichen Verlangen - Von vorn die Schöpfung anzufangen, - Zu raschem Wirken sei bereit! - Da regst du dich nach ewigen Normen, - Durch tausend abertausend Formen, - Und bis zum Menschen hast du Zeit."

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