Mittwoch, 6. Juni 2012

Das schlicht Vergängliche

Auf Deibel komm raus
Sprang mir diese schlichte
Schönheit vor mein Gesicht.

Aus meinem Mund quoll der heiße
Qualm einer Zigarette,
Die ich aus den Restern leerer
Tabakpäckchen zusammendrehte
Und die so schnell abbrannten,
Dass ich kaum zum Zuge kam.

Die Kippe brannte runter und als ich
Aus dem Gedanken an ein Gedicht
Hochfuhr, war sie längst weg.

Im flüchtigen Rauch
Schwebt Traum und Zeit.
Nie gewesen, nie gelebt.
Die Schönheit im Gedanken bleibt
Ebenso vergänglich wie die
Angesteckte Kippe im gierigen Maul.
logo

Die Phiole des Homunkulus

"Gib nach dem löblichen Verlangen - Von vorn die Schöpfung anzufangen, - Zu raschem Wirken sei bereit! - Da regst du dich nach ewigen Normen, - Durch tausend abertausend Formen, - Und bis zum Menschen hast du Zeit."

Suche

 

"Immer ist Zeit gelassen"

Aktuelle Beiträge

Wirklichkeit und Möglichkeit
Die Möglichkeit will nicht, was die Wirklichkeit bietet. Sie...
Homunkulus - 16. Sep, 16:05
Dreischritt
Liebe ist Emanzipation. Emanzipation ist die Liebe...
Homunkulus - 12. Jan, 12:44
Nun teilt der gute Nikolaus die...
Nun teilt der gute Nikolaus die schönen Weihnachtsgaben...
Homunkulus - 18. Dez, 14:00
Zauberin im Dickicht
Dies Zauberinnen-Lächeln macht glauben: Aus Mund und...
Homunkulus - 4. Apr, 12:05
Soziologie
Ich bin die Ungleichheit und das System! Ich bin die...
Homunkulus - 26. Mär, 11:03

Archiv

Juni 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 7 
 8 
 9 
10
11
13
14
15
16
17
18
20
21
22
23
24
25
26
28
29
30
 
 

Twitter

Follow _Homunkulus_ on Twitter

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 4126 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:09

Credits

Web Counter-Modul


EPIGRAMME
ERZÄHLUNGEN UND DIALOGE
GEDICHTE
QUO VADIS, HOMUNKULUS
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren