Montag, 27. Februar 2012

Der Blick aus dem Fenster

Wir stehen vor unseren Fenstern.
Sehen hinaus auf blühendes Leben
und hinab auf einen möglichen Fall.
Wartend. Auf die Gelegenheit
Zum möglichen Sprunge in Tod
Oder Freiheit eines Augenblickes.

Starr und unbeweglich
Durch das verschmiert verschlossene
Fenster, ist der Blick aufeinander
Nur trüb, verschleiert und versperrt.
Taub und blind läuft, redet
Und schlägt der Andere vorbei,
Gegen die Wände und Fenster
Seines Selbst, das er nicht sehen
Kann, noch sehen will.
Das er nur in enge Formen
und strenge Bahnen presst.

Der Tod dauert ein Leben lang.
Und allein das verkümmert
Vergessene Gefühl
Vermag ein Fenster darin
Zu öffnen.
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Die Phiole des Homunkulus

"Gib nach dem löblichen Verlangen - Von vorn die Schöpfung anzufangen, - Zu raschem Wirken sei bereit! - Da regst du dich nach ewigen Normen, - Durch tausend abertausend Formen, - Und bis zum Menschen hast du Zeit."

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